F1
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Der Film F1 erweist sich als audiovisuelles Kraftpaket, das das Genre der Rennsportfilme technisch auf ein völlig neues Level hebt. Wer den Sport liebt, kommt hier voll auf seine Kosten, da der Film vor allem durch seine phänomenale Kameraarbeit besticht. Die Aufnahmen direkt aus dem Cockpit und unmittelbar vom Asphalt lassen den Zuschauer die enorme Geschwindigkeit und die physische Belastung der Fahrer fast am eigenen Leib spüren. Unterstützt wird diese visuelle Wucht durch ein exzellentes Sounddesign. Das Heulen der Motoren, das Kreischen der Reifen und die sonstigen Umgebungsgeräusche kommen kommen mit einer Surroundanlage am besten zur Geltung und sorgen dafür, dass eine absolut packende Atmosphäre entsteht.
Die Abläufe eines Rennwochenendes und die Dynamiken innerhalb des Fahrerlagers wirken zudem angenehm authentisch. Dennoch hat der Film kleine Schwächen in der Boxengasse: Die Handlung rund um den erfahrenen Veteranen, der ein junges Talent coacht, folgt sehr klassischen Hollywood-Mustern und setzt kaum neue Akzente. Im Mittelteil führt dies gelegentlich zu Längen, da die dramatischen Dialoge recht vorhersehbar bleiben.
Letztlich ist F1 zwar kein tiefgründiges Charakterdrama, aber als Erlebnis bleibt er ungeschlagen. Wer über die etwas klischeehafte Story hinwegsehen kann, erhält eines der intensivsten Kinoerlebnisse des Jahres.
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