3 stars
Fußball, Konzerte und mehr  de

Lange vor meiner Zeit wurde der Vorgänger dieses Stadions als Niedersachsenstadion an gleicher Stelle errichtet und ist seitdem die Heimat des lokalen Fußballvereins, Hannover 96, gewesen. Und das war Anfangs auch mein Grund, öfter mal diese Spielstätte aufzusuchen. Lange Zeit fand ich es sehr schön und unterhaltsam, mir die Heimspiele vor Ort im Stadion anzuschauen. Aber meine Interessen haben sich gewandelt. Zwar immer noch Fußball aber nicht mehr so häufig vor Ort. In letzter Zeit war ich nur noch bei großen Konzerten, Robbie Williams, U2, Rammstein oder Helene Fischer (!).


Vorprogramm zu einem Fußballspiel in der HDI-Arena in Hannover (Eigenes Werk. Lizenz: CC-BY-SA.) Die Anreise zum Stadion gestaltet sich einfach und geht am besten mit dem öffentlichen Nahverkehr in Hannover vonstatten. Die Stadtbahnhaltestellen Stadionbrücke oder Waterloo liegen in fußläufiger Entfernung und werden bei Großveranstaltungen mit Verstärkerzügen angefahren um die Menschenmengen zu entzerren. Am Eingang kommt es bei den Fußballspielen immer wieder zu langen Wartezeiten während der Kontrolle. Nichts schlimmes, aber bei Konzerten läuft dieser Vorgang besser.

Im Stadion gilt der Spruch “Nur Bares ist wahres” schon länger nicht mehr. Getränke und Snacks werden bargeldlos bezahlt. Seit kurzem (07/2021) nicht mehr mit einer speziellen Stadionkarte sondern kontaktlos mit der girocard. Leider ändert auch dies nichts an der Tatsache, das sich an den Getränkeausgaben immer wieder sehr lange Warteschlangen bilden.


Blick auf die Bühne beim Rammstein-Konzert in der HDI-Arena in Hannover (Eigenes Werk. Lizenz: CC-BY-SA.) Hat man dann genug gewartet, bleibt die Auswahl zwischen Softdrinks, Bier und den üblichen Snacks, deftige Stadionkost also. Nichts besonders.

Für mich ist der Funke beim Fußball nicht übergesprungen, mit dem Ort verbinde ich keine Emotionen und bin daher, sofern es Corona zukünftig zulassen sollte, nur noch zu Konzerten vor Ort. Unter diesen Aspekten vergebe daher eigentlich 2,5 Sterne die ich systembedingt aufrunden muss.


5 stars
Wundervoller und ideenreicher Webcomic  de

Mit Pepper&Carrot hat der Autor David Revoy einen tollen Episoden-Comic erschaffen, der unter einer CC-Lizenz im Internet verfügbar ist.


Die beiden namensgebenden Hauptdarsteller im gleichnamigen Comic Pepper&Carrot (Namensnennung: David Revoy. Lizenz: CC-BY.)

In regelmäßig erscheinenden Episoden wird die Geschichte aus einer fiktiven Welt mit Hexen und allerlei anderen Fabelwesen erzählt. Nettes Detail am Rande erwähnt: alle Protagonisten tragen die Namen von Kochzutaten. Wie auch bei der Namensgebung lässt der Autor sehr viele Details in die Zeichnungen einfließen. Es macht einfach Spaß, die kurzen Episoden zu genießen und sich immer wieder freuen, wenn eine neue veröffentlicht wird.

Auf Grund der gewählten Lizenz, mit der das Comic und alles drumherum, von den Hintergrundgrafiken über die verwendeten Werkzeuge bis hin zur Schriftart, kann jedermann auf diesem Comic ein Produkt aufbauen – und dies sogar kommerziell. Rund um Pepper&Carrot ist ein kleines Universum entstanden. Die Homepage ist, wie auch der Comic, in vielen Sprachen verfügbar. Der Autor erstellt den Comic komplett mit freier Software und hat mehrere Videos zu der verwendeten Software erstellt und wie er damit die Comic kreiert.


Erstes Titelbild zu Pepper&Carrot (Namensnennung: David Revoy. Lizenz: CC-BY.)

Pepper&Carrot ist ein kleines Juwel in den weiten des Internets und wird komplett durch Spenden finanziert.


5 stars
Keine Serie zum nebenbei schauen  de

Ich kenne weder die Bücher noch sonst etwas aus der Trilogie, im deutschen als Der Tausendjahresplan bekannt. So konnte ich relativ unvoreingenommen diese Serie starten. Das einem Apple die Serie häppchenweise jeden Woche serviert bin ich, als jemand der ohne Netflix aufgewachsen ist, gewohnt.

Die erste Episode führt einen in das Handlungsuniversum ein. Vielen Sprüngen in verschiedenen Strängen kann nur gefolgt werden, wenn man die Serie richtig schaut. Ein Konsum mal eben nebenher ist hier nicht möglich, wenn man der Handung folgen möchte.

Die Handlung wird bildgewaltig gezeigt und von fantastischer Musik untermalt. Zur Handlung möchte und kann ich hier, nach dem Schauen der ersten Episoden, noch nichts sagen. Auch weil ich dem Handlungsstrang noch immer nicht vollständig folgen kann. Eigentlich ein Grund um eine Serie nicht weiter zu schauen aber hier wird auf mich eine gewisse Faszination ausgeübt, der ich nicht widerstehen kann.

Wer sich einen Eindruck der Serie verschaffen möchte kann sich den Trailer bei Youtube anschauen. Und so weit ich es überblicke wird dort auch nichts gespoilert. ;-)