User: Nortix
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Die neue Staffel über die Tanzschule Galant ist wieder sehr spannend. Die Geschichte vermischt wichtige Ereignisse aus der deutschen Geschichte mit den Erlebnissen der Familie Schöllack. Man bekommt einen tollen Eindruck von den späten 70er Jahren. Die Kleidung und die Kulissen passen perfekt zu dieser Zeit. Es ist interessant zu sehen, wie sich die Welt verändert und wie die Frauen der Familie damit umgehen. Die Serie ist gefühlvoll und zeigt sowohl schöne als auch traurige Momente. Manchmal ist die Geschichte etwas kompliziert, aber insgesamt macht es viel Spaß, zuzuschauen.
Im Vergleich zu den ersten drei Staffeln (Ku’damm 56, Ku’damm 59 und Ku’damm 63) ist die Serie nun etwas ernster geworden. In den ersten Jahren ging es vor allem darum, wie die Töchter gegen die strengen Regeln ihrer Mutter gekämpft haben und wie der Rock ’n’ Roll alles veränderte. Jetzt merkt man, dass die Personen älter geworden sind und über ihre langen Lebenswege nachdenken. Die fröhliche Stimmung vom Anfang ist nun einer gewissen Nachdenklichkeit gewichen, was aber gut zeigt, wie die Zeit vergeht. Die Serie bleibt ihrer Linie treu, auch wenn sich das Lebensgefühl seit den 50er Jahren stark verändert hat.
Das Ende der Staffel lässt viele Fragen offen. Man erfährt nicht, wie alles ausgeht, was ein wenig unzufrieden macht. Man kann selbst darüber nachdenken, wie es weitergehen könnte. Es fühlt sich so an, als ob die Geschichte noch nicht fertig erzählt ist. Das macht zwar neugierig auf eine Fortsetzung, lässt einen aber im ersten Moment etwas ratlos zurück.
Hinter dem schönen Schein von bunter Kleidung und Lippenstift steckt ein tiefer Wunsch nach Freiheit. Es ist ein Kampf gegen das Schweigen und gegen alte Regeln, die endlich verschwinden sollen. Die Serie führt uns zurück in das West-Berlin des Jahres 1963. In dieser Zeit treffen strenge Vorschriften auf den mutigen Wunsch nach Veränderung. Die Geschichte der Familie Schöllack geht weiter (Ku’damm 56 und Ku’damm 59) und zeigt uns eine Welt, die zwischen gestern und morgen feststeckt. Während draußen auf dem Ku’damm alles modern wirkt, gibt es in der Tanzschule Galant großen Streit hinter den Kulissen.
Man fühlt beim Zuschauen richtig mit, besonders bei den drei Schwestern. Sie suchen ihren Platz in einer Welt, die Frauen damals noch sehr wenig erlaubte. Jede der drei hat ihren eigenen Kampf. Eine will Beruf und Kinder unter einen Hut bringen, eine andere möchte aus einer unglücklichen Ehe ausbrechen und die dritte kämpft für ihre wahre Liebe gegen alle Vorurteile. Die Serie schafft es gut, diese persönlichen Sorgen mit der echten Geschichte zu verbinden, zum Beispiel mit dem berühmten Besuch des amerikanischen Präsidenten Kennedy in Berlin.
Besonders wichtig ist auch die Beziehung der Schwestern zu ihrer Mutter. Die Mutter hält streng an den alten Werten fest. Sie muss aber miterleben, wie ihre Töchter sich immer mehr von ihren Vorstellungen entfernen. Die Gespräche sind oft hart und zeigen, wie gefühlskalt die Gesellschaft damals sein konnte. Gleichzeitig sieht die Serie toll aus. Die Mode und die Einrichtung passen genau in die 1960er Jahre und zeigen den Unterschied zwischen dem grauen Alltag und den bunten Träumen der jungen Leute.
Am Ende ist diese Staffel viel mehr als nur eine Reise in die Vergangenheit. Sie zeigt, wie schwierig es war, damals ehrlich und frei zu leben. Auch wenn manche Momente sehr dick aufgetragen sind, bleibt die Geschichte immer menschlich. Die Serie macht deutlich: Der Weg in ein modernes Leben war kein einfacher Schritt, sondern ein harter Kampf gegen die Schatten der Vergangenheit.
Die Serie Ku’damm 59 spielt im Berlin der späten 1950er Jahre. Sie erzählt die Geschichte von drei Schwestern und ihrer strengen Mutter. Es ist die Fortsetzung der Serie Ku’damm 56. Die Handlung zeigt sehr gut, wie schwer es Frauen damals in Deutschland hatten.
Im Mittelpunkt steht die Tochter Monika. Sie möchte Musikerin sein und ihr Kind allein großziehen. Doch damals war das fast unmöglich: Männer durften fast alles bestimmen, und Frauen hatten ohne Erlaubnis kaum Rechte. Auch ihre Schwestern Helga und Eva haben es nicht leicht. Nach außen sieht ihr Leben perfekt aus, aber hinter der Fassade gibt es viel Unglück, Unterdrückung und Gewalt. Über allem wacht die Mutter, die mit aller Kraft versucht, die alten Traditionen und den guten Ruf der Familie zu schützen.
Die Serie ist optisch toll gemacht. Die Kleidung und die Kulissen sehen genau so aus wie früher. Man fühlt sich direkt in die Zeit zurückversetzt. Die Rollen sind sehr überzeugend dargestellt und zeigen tiefe Gefühle. Besonders mutig ist, dass die Serie auch schwierige Themen anspricht, über die man damals lieber geschwiegen hat.
Manchmal ist die Geschichte sehr emotional und dramatisch, fast wie eine Seifenoper. Aber genau das macht sie auch so fesselnd. Man lernt viel darüber, wie hart Frauen für die Freiheit kämpfen mussten, die heute normal ist. Wer gerne spannende Familiengeschichten mit historischem Hintergrund schaut, sollte sich Ku’damm 59 auf jeden Fall ansehen.
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