4 stars
Eine Maschseerunde sind 6km  de

Eine Maschseerunde sind 6km. Das ist das erste was mir zum Maschsee einfällt. Und scheinbar denken mehrere so, denn selbst bei ungemütlichem Wetter drehen hier viele Läufer, Skater, Walker und Radfahrer ihre Runde(n). Und wer nicht mehr kann und auf halber Strecke liegen bleibt, der findet in der Nähe des Südufers des Sees die Station Döhrener Turm der Stadtbahn Üstra und kann damit dann seinen Weg fortsetzen. ;)

Auch sonst kann man rund um den Maschsee sehr viel Erholung finden. Ob bei einem Spaziergang im Schatten der Bäume oder auf einer der vielen Parkbänke sitzend einfach nur aufs Wasser schauen. Oder aber man macht eine Bootsfahrt auf dem Maschsee, die im Sommer sogar von einem neuen und umweltfreundlichen Solarkatamaran gefahren wird.

Durch seine zentrale Lage ist der Maschsee ein idealer Veranstaltungsort für viele Feste, stellvertretend sei hier nur das Maschseefest genannt, dessen Besuch ich nur empfehlen kann.


Der Maschsee, teilweise zugefroren, im Winter (Eigenes Werk. Lizenz: CC-BY-SA.)

An der Südseite des Sees gibt es eine Badestelle. Am Ostufer sowie an der Nordostecke können im Sommer Boote ausgeliehen werden und an der Nordwestecke gibt es mehrere Imbissbuden.


4 stars
Gut aber nicht sehr gut  de

Von außen sieht der Bau ein bisschen aus wie der ehemalige Palast der Republik in Berlin. Innen ist es aber wesentlich moderner aufgebaut.


Aussenansicht des Heinz Nixdorf MuseumsForums in Paderborn (Eigenes Werk. Lizenz: CC-BY-SA.)

Die Exponate im Museum erstrecken sich von den Anfängen der Daten im zweiten Jahrtausend vor Christus bis hin zur heutigen Zeit. Dabei sind die Schritte und die Technik, anhand von sehr vielen Exponaten visualisiert, beeindruckend und machen einem unmittelbar bewusst, das man scheinbar auch schon zum alten Eisen gehört. Von Schreibmaschinen über Tonbandgeräte und Vermittlungsstellen der damaligen Bundespost bis hin zur heutigen Technik kommt mir sehr viel bekannt und vertraut vor.

Viele Exponate kann man anfassen und ausprobieren und dabei gefiel mir besonders die Vermittlungsstelle mit den Hubdrehwählern - einfach toll!

Interessant sind ebenfalls die Roboter, die einen zu einem gewünschten Bereich oder Exponat führen können.

Das Museum gibt viele Impulse in Sachen zeitgemäßer technischer Präsentation lässt jedoch, meiner Meinung nach, das finale etwas vermissen. Für den Eintrittspreis und Umfang der Ausstellung gibt es daher die zweithöchste Wertung von mir.


2 stars
Zu viel Hype um den Burger?  de

Vor langer Zeit war ich einmal in einem Ableger dieser Kette in London und hatte nur sehr gute Erinnerungen. Der Geschmack, die Konsistenz und der Service waren wirklich sehr gut. Dementsprechend hoch waren meine Erwartung an die Filiale in Hannover.


Aussenansicht der Five Guys Filiale in Hannover (Eigenes Werk. Lizenz: CC-BY-SA.)

Um es kurz zu machen: ich wurde in allen Punkten enttäuscht. Beim ersten Besuch, kurz nach Eröffnung, war der Service noch komplett unorganisiert und die Bedienung der Kasse schien unmöglich. Bei meinem zweiten Besuch war dann alles von den Pandemiemaßnahmen betroffen. Einziger Lichtblick: es gibt keine Papierlisten, die für alle eingesehen werden können. Daran können sich viele Gastronomen ein Beispiel nehmen.

Die Fritten sind in meinen Augen indiskutabel roh. Etwas mehr Zeit in der Friteuse wurden Wunder bewirken. Der Burger hat meine Erwartungen ebenfalls nicht erfüllt. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch oder die Qualität war wirklich schlecht. Oder eine Mischung aus beidem.

Five Guys wird wahrscheinlich noch eine Chance nach der Pandemie bekommen. Vielleicht ist dann ja alles anders.

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