4 stars
Lecker Burger in ungewöhnlichem Ambiente  de

Auch wenn die Flut der Burgerläden schon länger vorbei ist öffnet doch noch ab und zu ein neuer Laden. Und diesmal hat er es in sich. Die Burger hier gehören meiner Meinung nach zu den besten, die es in Hannover gibt. Eine sehr kleine Speisekarte lasst erahnen, das es hier hohe Kompetenz in Sachen Burger und Co. geben kann. Und die Vermutung bestätigt sich. Was auf meinen Fotos (es liegt am Fotografen nicht am Burger) sehr unscheinbar aussieht ist ein sehr leckerer Burger. Frische Zutaten, reichlich verwendet und vor den Augen zubereitet. Dazu leckere, grob geschnittene Pommes und ein Getränk nach Wahl - fertig ist das Menü.


Burger und Pommes im Black Stork (Eigenes Werk. Lizenz: CC-BY-SA.)


Einzig das Ambiente vor Ort ist ein wenig ungewohnt. Der halb-offene Gastraum, wenn es denn so bezeichnet werden kann, an einer der Hauptverkehrsstraßen Hannovers ist gewöhnungsbedürftig. Im Sommer lässt es sich gut aushalten im Winter bleibt wohl nur die Mitnahme.


5 stars
Ein Comeback wo eigentlich kein Comeback möglich war  de

Dexter war vor Jahren eine meiner Lieblingsserien und das ging bestimmt nicht nur mir so. Innerhalb der ersten vier Staffeln wurde die Handlung um den Serienmörder in Diensten der Polizei spannend und gut inszeniert herübergebracht. Die weiteren vier Staffeln kamen nicht mehr an das Niveau der anderen heran aber trotzdem bleib ich dabei um zu erfahren wie es weitergeht. Und am Ende der achten Staffel war für mich klar, das es nicht mehr weitergehen kann. Der Abgang Dexters hat für mein Empfinden keinen Spielraum für eine Rückkehr gegeben. Tja, was soll ich sagen? Ich habe mich getäuscht.

Die Geschichte startet in einer US-amerikanischen Kleinstadt und ich war von Anfang an wieder im Dexter-Fieber. Vergessen war das seltsame Ende der achten Staffel. Die Stimmung im winterlichen Handlungsort ist gut eingefangen und wird rund um den Hauptdarsteller gut aufgebaut. Auch wenn in der ersten Folge für Neulinge nicht ganz klar wird, was hier eigentlich los ist. Diese Folge wird meiner Meinung nach nur zur Schaffung der Atmosphäre verwendet. So kommen auch Leute, die bisher keinen Kontakt mit Dexter Morgan hatten, in die Dexter-Stimmung.

Anfangs ist unklar wer welche Rolle hat. Wer ist der Böse, wer nicht und wann kommt es zur ersten Dexter-typischen Handlung. Der Reiz und die gut eingefangene Atmosphäre haben mich die komplette Staffel in drei Tagen durchschauen lassen und es war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Die Spannung wird gut aufgebaut und es wird langsam aber sicher klar wer welche Rolle spielt und welches Schicksal diese Personen erleiden werden.

Warnung: Der untenstehende Text enthält Spoiler.

Diesmal wird es leider endgültig keine Fortsetzung geben. Aus dem für mich nicht hervorsehbaren Ende kommt selbst Dexter nicht mehr heraus. Aber wer weiß ob sein Sprössling nicht den selben Weg einschlägt und wir in ein paar Jahren eine weitere Staffel zu sehen bekommen. Wir werden es sehen.


5 stars
Sehr gut geschüttelt, nicht gerührt  de

Von einem James Bond Film erwarte ich keine überzeugende Handlung oder sonstige cineastische Höhenflüge. Ich möchte gut unterhalten werden, viel Action auf der Leinwand sehen und die üblichen Beigaben, die James Bond Filme seit mehreren Jahrzehnten ausmachen.

Die Action ist gut gelungen, reichlich eingesetzt und passt gut in die jeweilige Lokation. Nicht fehlen darf ein umgebauter Aston Martin, der selbst den schlimmsten Angriffen der fiesesten Bösewichter widerstehen kann und dann mit einem eingebauten Arsenal an Waffen zurückschlägt.

Die Handlungsorte sind, wie fast immer, weltweit zu finden und meist von ausgesuchter Schönheit. Dies gilt auch für die sogenannten Bond-Girls. Wobei diesen schon seit einige Filmen mehr zugedacht ist als nur die Rolle des schmückenden Beiwerks.

Für eine kurzweilige Unterhaltung, wobei davon bei einer Laufzeit von 163 Minuten keine Rede sein kann, ist gesorgt. Der Film bietet perfektes Popcornkino und ist meiner Meinung nach eine würdige Verabschiedung von Daniel Craig als Superagent.