Reviews by Nortix

5 stars
Kleine Bahn ganz groß  de

Das Miniatur-Wunderland ist nicht einfach nur “Mal-eben-Eisenbahn-schauen”, sondern man merkt an allen Ecken und Enden dass das Team rund um die beiden Macher hier jede Menge Herzblut einfließen lässt. Das geht los bei den unzähligen Taster-Aktionen und endet bei den ganzen versteckten Kleinigkeiten auf der kompletten Anlage. Da geraten die Züge schon fast zur Nebensächlichkeit. Und das will bei einer Modelleisenbahnaalage schon etwas heißen.


Feuerwehr- und Polizeieinsatz an einem Fluß auf der Miniatur-Wunderland Anlage (Eigenes Werk. Lizenz: CC-BY-SA.)


Ausblick auf ein Bahnhofsdiorama in der Anlage (Eigenes Werk. Lizenz: CC-BY-SA.)

Muss ich hier noch mehr schreiben? Ich glaube nicht, denn der Ruf eilt dem Miniatur-Wunderland weit voraus und ist gerechtfertigt. Nur die kleine Kantine, anders würde ich das Restaurant nicht bezeichnen, ist ein kleiner Ausreißer aber kann die Wertung für die Anlage nicht schmälern. Pommes, Schnitzel und Co. gibt es woanders besser aber für den kleinen Hunger ist es O.K.


Nächtlicher Ausblick auf einen kleinen Bahnhof innerhalb der Anlage (Eigenes Werk. Lizenz: CC-BY-SA.)


Baumwipfelpfad Heide-Himmel
4 stars
Hoch hinaus – über den Baumkronen der Nordheide  de

Schön, neu und informativ sind die drei Schlagworte, die ich für diesen tollen Baumwipfelpfad vergeben würde. Mit einer sehr moderaten Steigung und einer angenehmen Länge ist er für fast alle Besucher geeignet. Unterwegs sind an jeder Plattform Informationstafeln aufgestellt , die über den Wald und seine Bewohner informieren. Und man erhält auch einen Blick von oben in den angrenzenden Wildtierpark. Sehr schön.


Am Anfang des Pfades (Eigenes Werk. Lizenz: CC-BY-SA.)

Auf dem abschließendem, 40 Meter hohen Turm erhält man einen guten Rundumblick auf die nördliche Lüneburger Heide. Dieser ist für mobilitätseingeschränkte Personen mit einem Lift erreichbar.


Der Turm mit Aussichtsplattform (Eigenes Werk. Lizenz: CC-BY-SA.)


Aussicht vom Turm auf die Nordheide (Eigenes Werk. Lizenz: CC-BY-SA.)

Abschließend kann man sich im Café noch mit einer kleinen Stärkung versorgen.

Alles in allem ein lohnenswertes Ausflugsziel.


5 stars
Auch ohne Bezug zum Schachspiel eine gute Serie  de

Beth Harmon ist ein Schachgenie im Amerika der 1960er und 70er Jahre. Doch damit nicht genug, um diesen Charakter als Außenseiter darzustellen. Sie ist ein Waisenkind, welches in eine zerrüttete Familie adoptiert wird und mit einer Tablettensucht zu kämpfen hat. Klingt sehr Klischeebeladen aber ist durchaus sehr unterhaltsam.

Das Schachspiel lernt sie beim Schulhelfer im Keller und erlangt durch ihr gnadenloses Schachspiel schnell Berühmtheit über das Waisenhaus hinaus. Auch die Spieler des örtlichen Schachclubs sind schnell ausgespielt und die große weite Welt wartet.

Warnung: Der untenstehende Text enthält Spoiler.

Über verschiedene größere Turniere gelangt Beth nach Russland um gegen den Großmeister anzutreten, gegen den sie in einem früheren Spiel verloren hatte.

Die Serie dreht sich hauptsächlich um Beth und die weiteren Darsteller verblassen neben ihr. Ein gewöhnungsbedürftiger Erzählstil aber das macht nichts, denn die Serie ist nur eine Staffel mit sieben Episoden lang. Genau richtig, um diese Serie an einem Tag zu schauen.

Fazit

Gelungene Unterhaltung innerhalb eines Handlungsrahmens der ansonsten in meinem Umfeld keine Rolle spielt. Dafür bietet die Serie eine sehr gute Unterhaltung und lohnt dafür schon den Monatsbeitrag bei Netflix wert.


5 stars
Angenehmes Hotel in zentraler Lage von Berlin  de

Die Lage spricht wohl für sich selber, denn hier ist alles schnell erreichbar. Ob es nun die Sehenswürdigkeiten im Zentrum Berlins sind oder die öffentlichen Verkehrsmittel (S-, U- und Straßenbahn sind in ein paar Minuten zu Fuß erreichbar) sind, hier residiert man zentral und doch ruhig.

Die relativ kleinen Zimmer sind sehr gemütlich eingerichtet und haben als Goodie sogar einen Lautsprecher mit Apple Connector - Gerät laden und Musik wiedergeben in einem. Die Musik kann sogar gestreamt werden, denn man kann den Zugang zum kostenlosen WLAN an der Rezeption bekommen. Weiterhin gibt es einen Tresor, der groß genug war um ein 13" Netbook aufzunehmen sowie einen Flat-TV an der Wand. Leider ist dieser fest montiert, so das der Winkel nicht eingestellt werden kann. Sehr schön im Sommer finde ich die Klimaanlage in den Zimmern. Fernbedienbar und sehr leise, aber leider bei meiner Ankunft auf 16°C eingestellt. Nun ja. Im Bad gibt es eine Dusche mit Massage- und Regenfunktion bei einem ebenerdigen Einstieg dazu gibt es Pflegeprodukte von Molton Brown.


Innenansicht meines Zimmers

Seit kurzem hat das Monbijou Hotel eine Rooftop Bar. Dort lohnt sich ein Besuch unbedingt, denn man kann so in aller Ruhe genießen. Sowohl den Ausblick, als auch kleine Snacks oder etwas zu trinken.

Das sehr umfangreiche Frühstück kann man bei entsprechendem Wetter im Innenhof genießen. Dort sitzt man dann auf gepolsterten Stühlen, ein kleiner Brunnen rauscht im Hintergrund ebenso wie Barmusik auf dezenter Lautstärke. Dazu dann noch eine der bereitliegenden Zeitungen und der Tag kann in aller Ruhe starten. Mein Highlight beim Frühstück ist Pastrami. Leider sehr selten in Hotels zu finden und bei 3 Sterne Häusern wie diesem hier schon beinahe unmöglich.


Frühstück im Innenhof – bei entsprechenden Temperaturen sehr angenehm

Der Check-Out ging genau so reibungslos wie der Checkin von statten. Die Daten der Buchungsplattform wurden komplett übernommen und auch meinem Zimmerwunsch wurde entsprochen. Für diese Hotelkategorie kann ich daher die volle Punktzahl vergeben.


3 stars
Spieleverwaltung unter Linux mit einigen Schwächen  de

Die Spieleauswahl unter Linux ist leider immer noch sehr, sehr übersichtlich. Einige Spiele ragen heraus aber die große Auswahl besteht weiterhin auf Windowssystem. Die Verwaltung seiner Spiele unter Linux kann man mit lutris wesentlich bequemer gestalten. Wenn man denn die entsprechenden Vorbereitungen getroffen hat. Die Abhängigkeiten wie Grafiktreiber oder 7ZIP werden leider nicht durch das Programm installiert. Hier ist Handarbeit gefragt.

Verwaltung

Spiel suchen, klicken, installieren, spielen. Wenn es doch nur immer unter Linux so einfach wäre. So kann man dann auch aus dem umfangreichen Repertoire auswählen und drauf los spielen. Ich habe mir dieses Programm am Anfang nur installiert, um Session Seven zu spielen. Jedoch finde ich die Idee dahinter sehr charmant. So sinkt die Einstiegshürde von Linux bestimmt für einige Interessenten.


Screenshot der Spieleverwaltung Lutris unter Ubuntu (Eigenes Werk. Lizenz: CC-BY-SA.)

Verbesserungsbedarf

Neben den oben angesprochenen Punkten mit den zusätzlich zu installierenden Programm besteht bei den Sprachen nicht die Möglichkeit aus anderen Sprachen als Englisch auswählen zu können. Zudem ist die Bedienung nicht intuitiv. Man muss schon ein bisschen suchen und drauf los klicken.

Fazit

Wer unter Linux eine gute Möglichkeit sucht, seine Spiele zu verwalten ist mit Lutris eigentlich gut bedient. Diese offene Alternative hat sich zu den goldenen Käfigen der großen Anbieter gut in Stellung gebracht hat allerdings noch Luft nach oben


5 stars
Ein paar Stunden sehr gute Unterhaltung  de

Schon wieder ein Point-and-Click-Adventure? Ja! Was soll man auch bei dem miesen Herbstwetter sonst machen? ;-) Mit Session Seven bekommt man ein gutes und kostenloses Adventure für Linux und Windows, welches für Linux auf der Spieleseite direkt herunterladbarer ist oder auch bei Lutris zur Verfügung steht. Auf letztgenannter Plattform ist das Spiel auch über Steam verfügbar.

Screenshot der Charakter Ryan in einer Werkstatt zeigt
Ryan, nachdem er aufgewacht ist

Story

Du schlüpfst in die Rolle von Ryan, einem entfremdetem Vater und Ehemann, der verprügelt, verletzt und allein in einem verschlossenen Keller zu sich kommt. Dein Schädel brummt, und Du hast nur einige vage und verdrehte Erinnerungsfragmente darüber, wie Du hier gelandet bist. Ausgerüstet mit den wenigen Werkzeugen aus Deiner Umgebung und den seltsamen, teils finsteren Erinnerungen, die Du im Laufe des Spiels ins Gedächtnis zurückrufst, liegt es an Dir, herauszufinden was passiert ist, und aus dem Keller zu entkommen. (Quelle: https://www.sessionseven.com/de)

Screenshot der Charakter Ryan auf einem Sofa sitzend zeigt

Fazit

Das Spiel ist eine tolle Unterhaltung für einen Nachmittag und nicht nur für Fans des Genres zu empfehlen. Es eignet sich vielmehr als Einstieg in diese Art des Adventurespiels. Man merkt im ganzen Spiel das die Freiwilligen hier sehr viel Liebe zum Detail haben einfließen lassen. Verfügbar ist das Spiel in Deutsch, Englisch und Spanisch. Ich kann allerdings nicht sagen ob bei der Übersetzung der Wortwitz des Originals abhanden gekommen ist.


3 stars
Bill Murray in Form und Rashida Jones als Beiwerk  de

Wer Lost in translation mag der wird von On the rocks leider ein wenig enttäuscht sein. Stand im erstgenannten Film das Duo Coppola und Murray noch für einen sehr guten Film so wird dieses Niveau der Unterhaltung bei diesem Film nicht erreicht. Murray führt über weite Teile des Films Monologe und lässt seine Filmtochter Rashida Jones als lächelndes Beiwerk erscheinen. Schade, denn das kann Sofia Coppola besser. Oder aber meine Ansprüche sind gestiegen.

New York, New York

Mit sanfter, meist jazziger Musik wird ein New York gezeigt, welches es so wohl nur zu Corona-Zeiten zu sehen gibt denn es ist bemerkenswert wenig los auf den Straßen der Stadt. Außer Taxen und Fußgängern sieht man kaum anderen Verkehr in der ansonsten pulsierenden Millionenmetropole. Diese Szenen dienen aber meist nur als Beiwerk und sollen wohl die Stimmung im Film heben. Leider passt dieses surreale Bild der Stadt nicht zum Anspruch des Films.

Fazit

Kurzweilige 90 Minuten für alle Fans von Bill Murray oder diejenigen, die schön untermalte Bilder New Yorks mögen. Alle anderen können sich den Besuch im Kino oder das Abonnement von Apple TV+ ersparen.


4 stars
Naherholungsgebiet mit nicht immer beeindruckender Aussicht  de

Der, mit 1141 Metern, höchste Berg im Harz ist das Ausflugsziel im südwestlichen Niedersachsen. Die Startpunkte für die Wanderungen zum Gipfel sind aus allen Richtungen mit dem öffentlichen Personennahverkehr als auch mit dem Individualverkehr sehr gut zu erreichen.

Die Harzer Wandernadel
An über 200 Orten im Harz kann man sich Stempel für das Sammelbuch der Harzer Wandernadel holen. Sollte man alle Stationen abgelaufen haben so hat man meiner Meinung nach auch den kompletten Harz gesehen und vor allem erwandert. Dabei kommt man auch auf Wegen entlang, die von dem üblichen Brockenwanderer gemieden oder gar nicht erst gefunden werden.

Wanderwege
Das Wegenetz des Harzes hat für alle Erfahrungsstufen etwas zu bieten. Ob es sich um einen absoluten Anfänger handelt, der nur zum Brocken möchte und auf dem Rückweg die Brockenbahn verwendet oder der erfahrene Fernwanderer, der sich auf einer der vielen Fernwanderrouten, die den Harz kreuzen, befindet.

Mit groben Steinen ausgelegter Wanderweg, der links und rechts eng von Bäumen und Sträuchern flankiert ist
Teil des Kaiserwegs im Harz

Klimatische Besonderheiten
Der Harz hat auf Grund seiner Lage auf klimatisch einiges zu bieten. Während es in den Tälern rund um den Brocken angenehmes Wetter haben kann sieht es auf dem Brocken oftmals ganz anders aus. Ohne wetterfeste Kleidung und entsprechendes Schuhwerk würde ich den Aufstieg nicht wagen. Zu überraschend kann das Wetter umkippen.

Das Brockenhaus auf dem Brocken im Nebel
Das Brockenhaus im Nebel

Leider sieht man auch im Harz, wie es aktuell um die Wälder in Deutschland bestellt ist. Viele der Fichten stehen nur noch als Totholz in der Landschaft herum. Dem Borkenkäfer und dem Wetter der letzten Jahre sei dank. Aber es gibt auch Hoffnung. Der Wald im Naturschutzpark soll unter den neuesten Gesichtspunkten wieder aufgeforstet werden. Dabei wird die Fichte nicht mehr eine so dominante Rolle spielen wie es in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg der Fall war.

Kahle, abgestorbene Fichten hinter einer dicht bewachsenen, wilden Wiese
Abgestorbene Fichten im Harz

Der Harz ist für eine naturnahe Erholung auf jeden Fall eine Reise wert. Wer sich mit der reinen Natur nicht zufrieden geben möchte, dem sei die Seilbahn oder Baumwipfelpfad in Bad Harzburg empfohlen.Viele Wege sind stark frequentiert und bieten nicht jedermann eine Erholung. Dies sollte bei der Planung des Ausflugs berücksichtigt werden.


5 stars
Gelungenes Adventure mit Bezug auf die alten Zeiten  de

Auf Kickstarter haben Ron Gilbert und Gary Winnick Geld für die Idee gesammelt, ein Adventurespiel im Stil von Maniac Mansion und Monkey Island zu programmieren. Auch ich habe diese Idee finaziell unterstützt und nach Abschluss der Kampagne regelrecht dem Veröffentlichungstermin entgegengefiebert.

Benutze Gegenstand mit…

Durch einfache Sätze, die im Interface mit der Maus zusammengeklickt werden, veranlasst man die Spielfigur dazu, gewisse Handlungen zu unternehmen. Dies gelingt nicht immer, wie der wohl berühmt-berüchtigte Satz Benutze Hamster mit Mikrowelle aus Maniac Mansion verdeutlicht. Die Grafik ist an die Stil der alten Spiele angelegt und nicht auf dem neuesten Stand der Technik zum Erscheinungszeitraum des Spiels. Die Stimmung erzeugen die Story und die sich ergebenden Dialge der Figuren. Hier ist der gewohnte Witz der alten Spiele gut portiert worden. Das Wechseln zwischen den FBI-Agenten Angela Ray und Antonio Reyes erinnert an Maniac Mansion und schafft ein bisschen mehr Abwechslung im Spiel.

Innerhalb der fortlaufenden Geschichte des Spiels trifft man auf skurrile Personen und seltsame Ort. Genau so wie man es von den Entwicklern gewohnt ist. Ich möchte hier nicht all zu viel zur Geschichte verraten, nur so viel:

Warnung: Der untenstehende Text enthält Spoiler.

In der Mikrowelle befindet sich ein Hamster, die fleischfressende Pflanze kann bewundert werden und eine Kettensäge mit Benzin ist ebenso vorhanden wie eine Nasenbrille oder der Kopf des Navigators. Wer nicht weiß wovon ich rede sollte unbedingt Maniac Mansion, Zak McKracken und Monkey Island spielen. Es lohnt sich. Wirklich.

Da ich schon vor dem Erscheinen des Spiels zu den Unterstützern gehörte waren mir die Kritiken erstmal nicht so wichtig. Ich habe voll und ganz darauf vertraut, das von den Autoren ein großartiges Adventure abgeliefert wird. Und ich wurde nicht enttäuscht. Grafik und Sound sind eine Hommage an das Jahr der Handlung im Spiel, 1987.

Durch die vielen Anspielungen im Spiel (s. Spoiler) entdeckt man viele kleine EasterEggs, die den sowieso schon hohen Spielspaß noch einmal erhöhen. Auch wer keine Verbindungen zu den alten Spielen herstellen kann wird an diesem Spiele seine helle Freude haben.


5 stars
Grandioser Auftakt der Jahrhundert-Saga  de

Wie viele andere Bücher von Ken Follet auch überwältig einen die schiere Anzahl an Seiten, noch bevor man mit dem Lesen des Buches begonnen hat. Mit jeweils über 1000 Seiten bei dritten Teilen erwarten einen einige Lesestunden. Aber diese Zeit ist meiner Meinung nach sehr gut investiert.

Die Bücher des Autors zeichnen sich allesamt durch eine sehr gute Recherche aus und auch Sturz der Titanen macht hier keine Ausnahme. Die fiktive Geschichte mehrerer Familien in verschiedenen Ländern wird in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg eingebunden und spannend erzählt.

Wie erlebten die Personen die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg? Wie verlief der Krieg aus Sicht der Familien? Und wie ging es danach weiter? Die fiktiven Erlebnisse der Romanfiguren aus drei verschiedenen Ländern sind in die realen Ereignisse der Zeit sehr gut eingebunden und geben einen eindrucksvollen Ablauf der Geschichte. Neben dem Ersten Weltkrieg werden zwei weitere, wichtige Themen des beginnenden JAhrhundert gekonnt in den Handlungsstrang eingearbeitet: die Rechte der Frauen und die beginnenden sozialistische Revolution in Russland. Dies alleine sind schon Themen, über die sehr viele Bücher geschrieben worden sind. Durch die Zusammenfassung in einem Buch ist von Anfang eine epische Breite erkennbar.

Ken Follet meistert mit dem Auftakt der Jahrhundert-Saga wieder einmal den Spagat zwischen Geschichtserzählung und Roman. Dieser Roman ist gut gelungen, macht Spaß auf die weiteren Teile und git die Geschichte der Katastrophe in Europa am Anfang des 20. Jahrhundert gut wieder.

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